Das räumliche Sehen
Der Mensch besitzt zwei im Abstand von ca. 65mm zueinander positionierte Augen, woraus sich beim Sehen zwei unterschiedliche Betrachtungswinkel ergeben. Diese beiden Bilder, mit den kleinen Unterschieden zwischen dem linken und dem rechten Bild, fügt das menschliche Gehirn zu einem dreidimensionalen Bild zusammen. Hält man den Zeigefinger nur wenige Zentimeter vor die Augen und schließt diese abwechselnd, so springt der Finger scheinbar hin und her. Je näher der Finger vor den Augen ist, desto größer ist diese Abweichung, je weiter entfernt er ist, desto geringer ist dieser Versatz, welcher als parallaktische Verschiebung bezeichnet wird. Exakt diese Informationen benötigt unser Gehirn, um die Position von Gegenständen im Raum ermitteln zu können. Ohne diese Fähigkeit würden wir den Zucker vermutlich vor oder hinter der Kaffeetasse vom Löffel rieseln lassen, anstatt genau zu treffen.
Die Stereoskopie
Die Bilder des Fernsehens, des Computers oder die des 2D-Kinos zeigen "flache" Bilder ohne räumliche Informationen. Selbst sogenannte 3D-Darstellungen, bei welchen sich Objekte um die eigene Achse drehen und eine Rundumansicht ermöglichen, sind flach und ohne echte Räumlichkeit. Erst die echte Stereoskopie erzeugt S-3D Bilder, welche dem linken wie dem rechten Auge die nötigen Tiefeninformationen geben, so dass das Gehirn daraus ein dreidimensionales Bild erzeugen kann. Klingt einfach, braucht aber ziemlich komplexe Technik und bedingt exaktes Arbeiten innerhalb der Regeln der Stereoskopie um perfekte Ergebnisse zu erzielen. Wir beschäftigen uns seit über zwei Jahrzehnten mit der Darstellung dreidimensionaler Bilder und haben eine Technik entwickelt, welche zusammen mit unseren langjährigen Erfahrungen die Basis darstellt, um Film oder Foto dreidimensional aufzunehmen und für die Augen des Betrachters perfekt wiederzugeben.

