Lentikular-Offsetdruck

Im Lentikular-Offsetdruck werden Lentikularfolien rückseitig mit dem sog. Interlaced Image bedruckt. Der Druckvorgang ist dem Bedrucken von Papier grundsätzlich gleich, es kommen vier Klischees für die Farben Cyan, Magenta, Yellow & Black zum Einsatz. Beim Lentikular-Offsetdruck ist der Aufwand für die Maschineneinrichtung aber wesentlich höher, da das Bild mit geringsten Toleranzen passgenau hinter die einzelnen Stablinsen der Lentikular-Folie gedruckt werden muss.

Bei einer 100LPI-Folie ( LPI steht für lines per inch ) weist die einzelne Linse eine Breite von nur 0,254mm auf. Hinter jede Linse werden Ausschnitte von teilweise bis zu 20 Einzelbildern gedruckt. Höchste Präzision ist die Voraussetzung für ein perfektes Ergebnis. Deshalb nimmt es sehr viel Zeit in Anspruch bis die vier farbgebenden Klischees exakt aufeinander und der Folieneinzug zur Farbwalze abgestimmt sind. Bis die erste Lentikularfolie in passender Qualität aus der Maschine kommt, ist in aller Regel etliches an Zeit vergangen und viele Folien wurden bereits bedruckt.

Deshalb ist der Lentikular-Offsetdruck im Bereich kleiner Stückzahlen etwas teuerer, da die Maschineneinrichtkosten auf die bedruckten Folienbögen umgelegt werden. Ist der Prozess des Einrichtens abgeschlossen, steht einer Serienproduktion mit großen Stückzahlen nichts mehr im Wege. Je mehr, desto preisgünstiger.

Aber auch für kleinere Aufträge haben wir die passende Lösung. In unregelmäßigen Abständen, meistens einmal im Monat, bedrucken wir einen Sammelbogen. Die Motive vieler Kunden werden für den Lentikular-Offsetdruck zusammen gelegt, so dass eine wirtschaftliche Abwicklung möglich wird.

3D-Lentikular-Cards geniales 3D ohne Brille – Bildergalerie

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